Verlangt selbstloses Tun

1.1 Furchtlosigkeit    Ausgeglichenheit

1.2 Läuterung des Daseins    Abneigung zu Fehlerfinden

1.3 Mildtätigkeit    Mitleid mit allen Lebenwesen

 

Der Mensch soll handeln, ohne dass er Erfolg oder Anerkennung für seine Taten erwartet. Yoga verlangt auch eine Neubewertung des Körpers. Der Körper ist der Tempel Gottes. Reinigungszeremonien, Körperübungen, Atempraktiken, Mantrieren, Asanastellungen und Entspannung sollen zu einer Umorientierung des Lebens führen, die im Alltag von Nutzen ist. Die Verstrickung in der materiellen Welt wird hier mit einem Banyanbaum verglichen. Für jemanden, der fruchtbringenden Tätigkeiten nachgeht, hat der Banyanbaum kein Ende. Er irrt unaufhörlich von einem Ast zum anderen. Der Baum der materiellen Welt hat kein Ende, und für jemanden, der an diesen Baum angehaftet ist, besteht keine Möglichkeit zur Befreiung. Die vedischen Hymnen, die dazu bestimmt sind, den Menschen zu erheben, werden mit den Blättern dieses Baumes verglichen. Die Wurzeln des Baumes wachsen nach oben, weil sie vom höchsten Planeten des Universums, der Residenz Brahmas, ausgehen. Wenn man diesen unzerstörbaren Baum der Illusion versteht, kann man aus ihm herausgelangen. Es ist wichtig diesen Vorgang der Befreiung zu verstehen. Wer das materielle Dasein hinter sich lassen möchte, muß diesen Baum durch ein analytisches Studium gründlich verstehen lernen. Dann ist es möglich, die Verbindung mit ihm zu durchtrennen. Da der Baum in der materiellen Welt eine Spiegelung des wirklichen Baumes ist, ist er dessen genaues Ebenbild. In der spirituellenWelt ist alles vorhanden.

 

In GATSU 1 gehe ich speziell in vollgende Pranayama - Techniken ein sodass, die Grundatmung - die wir in GATSU gebrauchen, richtig erlernent wird. Diese "Grundatmung" ist nicht leicht zu erlernen, doch mit etwas Zeit, täglichem Anwenden und das wachsende Vertrauen - auf/in die "richtige Unsetzung" ebnet den Weg für die Vorbereitung der Asanas.

 

Volle Yogiatmung

Die Grundlage der Atmungsübungen ist die vollständige Yogi-Atmung, bestehend aus drei Teilen: Bauch-mittlere und obere Atmung.

Die wichtigste Bedingung der Atmungsregelung ist die Disziplinierung des Rhythmus. Deshalb sollen wir darauf bedacht sein, im richtigen Takt zu atmen, den vorgeschriebenen Rhythmus genau auszählen.

Jede Atmungsübung beginnen wir mit kräftigem Ausatmen.

 

Die volle Yogiatmung besteht aus drei Teilen

Bauchatmung

Mittleren Atmung

Oberen Atmung

Vollständigen Yogaatmung

 

Heilwirkung der Bauchatmung

  • großzügige Entlastung des Herzens
  • Herabsetzung des Bluthochdruckes
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Heilwirkung der mittleren Atmung

  • Befreiung des Herzens von Druck
  • Auffrischung des Blutkreislaufes für Leber, Galle, Magen, Milz und Nieren.
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Heilwirkung der oberen Atmung

  • Abhärtung der Lungendrüse
  • Gründliche Lüftung der Lungenspitzen
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Heilwirkung der vollständigen Yogaatmung

  • Erleben einer großen Ruhe
  • Vollkommene Lüftung der Lunge
  • Steigerung des Sauerstoffes und Pranaversorgung des Blutkreislaufes
  • Beruhigung des ganzen Nervensystems
  • Regelung und Verlangsamung der Herztätigkeit
  • Herabsetzung des hohen Blutdrucks
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Psychische Wirkung

  • Die Beruhigung des Nervensystems wirkt sich auf unseren Seelenzustand aus. Wir werden von einem Gefühl des Friedens, der Ruhe und der Sicherheit erfüllt.
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Kapalabhati

 

Heilwirkung

  • Kapalabhati ist eine der vorzüglichsten Lungengymnastiken, die Gleicherweise die Nasenöffnungen sauber hält, die Drüsen der Nase stärkt, die sich in den Nasengängen leicht einnistenden Bazillen hinauspresst und die oberen Luftgänge abhärtet.
  • Bei ständigem Üben von Kapalabhati werden auch jene Nasenatmer, die ab und zu noch in die sehr ungesunde und gefährliche Gewohnheit der Mundatmung zurückfallen, geheilt.
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Reinigende Atmung

 

Heilwirkung

  • Die sich im Blut herumtreibender Toxine werden ausgestoßen
  • Chronische Erkrankungen werden aufgehoben
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Psychische Wirkung

  • Erhöhung des eigenen Selbstvertrauens
  • Aufhebung der Hypochondrie (Angstzustände)
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